Forschungsbereich: Gesundheit und Migration inklusive Altenhilfe-Arbeit

Zukünftig wird die Relevanz der Altenhilfe für ältere Migrantinnen und Migranten erheblich zunehmen. Durch unsere anwenderorientierte Forschung zeigen wir auf, wo Handlungsbedarf für eine kultursensible Ausgestaltung der Altenhilfe besteht und arbeiten Ansatzpunkte für inklusive Veränderungen und Lösungspotenziale heraus. Dies beinhaltet einerseits Bestandsaufnahmen von Lebenslagen und Bedürfnissen, sozialräumlicher Entwicklungen und aktueller Problemlagen. Neben den Befunden stellt sich für uns immer die praxisorientierte Frage: Wie unterstützen wir mit unserer Forschung Verhältnisse und Lebensräume, die Gesundheit und gerechte Teilnahme für (ältere) Migrant/innen befördern? Uns geht es darum Erkenntnisse der Migrations-, Gesundheits- und der Altersforschung für die Arbeit in Bonn fruchtbar zu machen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erarbeitung einer größeren wissenschaftlichen Studie über den Themenkomplex „Arbeit und Migration“. Sie umfasst einerseits einen historischen und beschreibenden Grundriss sowie exemplarische Lebensgeschichten der Arbeitsbiografie von Migrantinnen und Migranten. Der Autor J. Michael Heveling – Fischell wird des weiteren eine Begriffsbestimmung der Besonderheiten, Entwicklungen und Modalitäten der Migrationsarbeit vornehmen. Herausgearbeitet werden auch die Interdependenzen und  Zusammenhänge zwischen Arbeitsverhältnissen und der gesamten Lebensweise von Migrantinnen und Migranten,  z.B. in den Bereichen Wohnen und Gesundheit.

Verantwortlicher für den Bereich „Migration und Gesundheit- Altenhilfe-Arbeit“ am Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM e.V.)  ist der Autor und Sozialwissenschaftler J. Michael Heveling – Fischell.